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Monatsspruch Juni 2016

Der Herr ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. 2. Mose 15,2

„Ich will dem Herrn singen, denn er hat seine herrliche Tat getan.“ Welch eine erhebende Stunde, als Israel die gewaltige Heeresmacht Pharaos im Roten Meer untergehen sah. „Weg, auf Nimmerwiedersehen.“ – Die Israeliten sagten sich: „Das hat GOTT getan?“ Sie merkten, dass es schrecklich ist, dem lebendigen GOTT in die Hände zu fallen. Ich würde mir wünschen, dass wir zurückkehren zur Furcht Gottes!

Die Israeliten glaubten dem Herrn und seinem Diener Mose. Das hatten sie nicht immer getan. Wieviel Misstrauen hatte das Volk Mose gegenüber bekundet. Aber jetzt der Umschwung der Stimmung – kein Weinen, Klagen, Seufzen, Murren und Hadern war zu hören. Alles war mit einem Schlag verstummt. Loblied um Loblied stieg auf, nicht nur aus dem Munde, nein aus der Tiefe des Herzens aller Leute.

Geht es uns nicht genauso? Wie oft hadern wir mit unseren Lebensumständen (wieso, warum, weshalb…)? Dass doch die großen Taten GOTTES, von denen wir leben, die gleiche Wirkung auch bei uns hätten!

Was sollen wir also tun, wenn uns die reißende Strömung und die Gewalt der Fluten überwältigen wollen? ER gebietet uns in den Stürmen unseres Lebens, mutig und gehorsam vorwärts zu gehen. Als Gottes Kind kannst du nur verlieren, wenn du aufhörst weiterzugehen.

Wenn du weitergehst, wirst du

– entdecken, dass GOTT verspricht, dir die Kraft zu geben, die du brauchst (Psalm 28,7),

– die Gegenwart GOTTES auf mächtige Art erleben (Mk 4, 35-41),

– einen stärkeren Glauben bekommen, durch den du geistlich wachsen wirst (Rö 5, 3-4),

– andere inspirieren (1Tim 4,12).

Und das habe ich in den letzten Jahren, seit dem Verlust meines Mannes, erfahren. Wie hat sich mein Leben verändert! Schritt für Schritt in eine neue Weite, Freiheit, Versorgung, Sicherheit, Anerkennung, Freude, Fröhlichkeit und Loblieder zu Ehren des Herrn.

Es gibt ein altes englisches Kirchenlied mit dem Titel Leaning on the Everlasting Arms (wörtl. „Auf die ewigen Arme gestützt“). Es ist jedoch mehr als ein Lied. Wir sollten erleben, wie die ewigen Arme des Herrn vom Himmel herunterreichen und uns hochheben. Verlassen wir uns auf menschliche Methoden oder auf Gottes Eingreifen? „Der Herr hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mich gerettet!“ (Hfa 2Mo 15.2)

Wie sieht dein Loblied zu Ehren des Herrn aus? Singst du es in Dur oder in Moll?

Euch allen eine gesegnete Zeit.

Gabriele Kramp

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