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Monatsspruch Oktober 2016

Der Herr ist der Geist. Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 2.Korinther 3,17

Während ich bei der Vorbereitung für den Monatsspruch über diesen Vers nachdachte und betete, fiel mir immer wieder dieses Lied ein: Jesus, nimm zu in meinem Leben. Mein Herz will ich dir geben. Du sollst wachsen, und ich muss kleiner werden… Und die Bibelstelle aus Römer 12,2: Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Es ist wunderbar, dass wir als Christen den Herrn, den Geist des Herrn, in uns haben, wie es in 2.Kor 3,17 beschrieben ist. Die Frage ist aber, ob wir ihm eine kleine Ecke in unserem Leben anbieten oder ob wir ihm unser ganzes Leben und unser ganzes Herz anvertrauen.

Gott zeigte mir vor ein paar Monaten ein Bild. Wir dürfen/sollen wie ein Trichter sein und uns von ihm füllen lassen. Ich merke leider immer wieder, wie ich bei normalen Alltagsdingen bis hin zu Problemen versuche, es selber anzupacken, was mich ärgert, aber ich strecke mich weiterhin danach aus, erst auf den heiligen Geist zu hören, was er zu sagen hat, und mich nicht ständig von meinen selbstsüchtigen Interessen, kurz gesagt meinem „Ich“, leiten zu lassen.

Ich merke aber auch, dass es ein Kampf ist. Das Gute möchte ich zwar tun, aber mein „Ich“ oder mein „Fleisch“ hindert mich dran.

Dieser Kampf zwischen meinem „Ich“ und dem Heiligen Geist ist in Galater 5,17 beschrieben: Denn eigensüchtig wie unsere menschliche Natur ist, will sie immer das Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Doch der Geist Gottes duldet unsere Selbstsucht nicht. Beide kämpfen gegeneinander, so dass ihr das Gute, das ihr doch eigentlich wollt, nicht ungehindert tun könnt. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch. Solange wir auf der Erde sind, wird unser Fleisch gegen den Heiligen Geist kämpfen.

Das gute ist aber, dass durch die Gnade Gottes trotz des Kampfes (auch wenn wir im Alltag teilweise dem Fleisch nachgeben) durch Jesus unsere Schuld vergeben ist. Und dennoch weiß ich, dass, je mehr wir uns nach dem heiligen Geist ausstrecken, unsere selbstsüchtigen Wünsche (unser „Ich“) weniger werden.

So erlebte ich es zum Beispiel beim Fernsehen. Früher hatte ich mir alles Mögliche im Fernseher angeguckt. Da ich aber merkte, dass es teilweise nicht gut für mich war, entschied ich mich bewusst, mit Gott durch den heiligen Geist fernzusehen und auch auf Sendungen zu verzichten, bei denen ich im Geist ein Gefühl des Unbehagens hatte. Mittlerweile habe ich gar kein Interesse mehr daran, diverse Sendungen oder Filme zu sehen. Ich habe erlebt, wie meine Gesinnung (siehe Römer 12,2) verändert wurde. Und es setzt mich wirklich frei (siehe 2.Korinther 3,17). Früher bin ich nach dem Fernsehen häufig mit einem unwohlen Gefühl ins Bett gegangen, aber jetzt habe ich eine innere Ruhe danach.

Es ist schön, den heiligen Geist in sich zu haben.

Gottes Segen für den neuen Monat wünscht

Debora Jeglinski

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