Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Prediger (Salomo) 3,11

Der HERR hat ins Herz des Menschen den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. So pilgern die Menschen von Generation zu Generation und sind auf der Suche. Bewusst oder, wie es bei mir war, unbewusst suchen sie, das Vakuum in ihren Herzen zu sättigen. Sobald die Seele satt ist, ruft sie jedoch erneut: Sättige mich! Mehr!... Mehr!... Ein Fass ohne Boden.

Und ich sah alles Tun Gottes, dass ein Mensch das Tun nicht ergründen kann, das unter der Sonne geschieht. Und je mehr der Mensch sich müht zu suchen, desto weniger findet er. Und auch wenn der Weise meint: „Ich weiß es!“, so kann er’s doch nicht finden. Prediger 8,17

Die Suche geht weiter, und weiter, und weiter…

Gott, der HERR, hat etwas Wunderbares für die Menschen vorbereitet: die Ewigkeit bei IHM! Zutritt haben aber nur diejenigen, die Gott lieben.

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. 1Kor 2,9

Gott hat uns eine Stadt gebaut, das neue Jerusalem. Unser himmlisches Zuhause. Da wollen wir doch hin. Oder? Was suchen wir bzw. die Menschen dann?

Lasst uns Vorbilder sein und andere Menschen locken, auch dem HERRN zu folgen. Nur Jesus hat das vollkommene Maß an Liebe, Freude, Frieden und allem, was wir brauchen. Irrwege gibt es wie Sand am Meer, hat man den Eindruck, doch führen diese in die ewige Verlorenheit, egal wie schön sie einem erscheinen.

Der Prediger spricht weiter von den Werken Gottes, die der Mensch nicht ergründen kann, z.B.: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk (Psalm 19,2). Oder: Der Mensch, wunderbar und einzigartig geschaffen (Psalm 139,14).

Wir könnten uns stundenlang daran erfreuen, was die Schöpfung uns alles zeigt. Für mich ist jedoch eines der größten Werke Gottes der GLAUBE an ihn. Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat (Jesus Christus). (Joh 6,29)

Indem Menschen Jesus Christus als ihren Erlöser annehmen wird Gott ihr Vater und sie werden seine Kinder. Wir staunen, in welch einen Stand Gott der Vater uns hineingestellt hat.

Lasst uns schon hier und jetzt einstimmen in das Überwinderlied des Mose, des Knechtes Gottes (vgl. 2Mo 15) und des Lammes (vgl. Psalm 22 23ff – Jesu Leidensspalm) (Off. 15,3): Groß und wunderbar sind deine Werke, HERR, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.

Lasst uns das Staunen über den HERRN nicht versäumen.

Herzlichst

Euer Ralf M.