Ich sah, wie die Stadt Gottes, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam, festlich geschmückt wie eine Braut an ihrem Hochzeitstag. Off 21,2 (HfA)

Im September haben wir uns schon mit der Ewigkeit beschäftigt und herausgefunden, sie ist bereits in unserem Herzen (vgl. Pr 3,11). Ein Werk Gottes an den Menschen.

Neulich dachte ich so: Herr, es ist wie ein wunderschöner Traum, der Blick in die Ewigkeit bei dir. Doch deine Realität lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Und du verheißt deinen Kindern: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten (Ps 126, 5).“

Beim Betrachten unseres Verses aus der Offenbarung überlegte ich, wie es wohl sein wird, wenn das neue Jerusalem sich aus dem Himmel herabsetzt. Der Vers zuvor zeigt es uns: „Denn ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da (HfA).“ Der HERR schafft etwas völlig Neues! Bevor die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabkommt, wird der HERR sicher eine wunderschöne und herrliche neue Erde schaffen.

Als Mittelpunkt der neuen Welt erscheint die heilige Stadt. Hier wird in alle Ewigkeit die Wohnstätte aller Heiligen sein. Hier werden wieder paradiesische Verhältnisse herrschen! Hier wohnt und regiert der HERR, unsere Gerechtigkeit (vgl. Jer 23,6). Die Sünde wird völlig hinweggetan sein. All die Übel, die durch die Sünde mit in die gefallene Welt hereingekommen sind, wird es nicht mehr geben.

Unsere Augen werden den König sehen in seiner Schönheit (Jes 33,17).

Das kann nicht ohne Folgen bleiben.

Der Apostel Petrus schreibt deshalb in seinem 1. Brief (Kapitel 1, Vers 8 und 9): „Wir werden uns freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn wir das Ziel unseres Glaubens erlangt haben, nämlich der Seelen Seligkeit.“

Dann werden unsere Füße auf dem Marktplatz des neuen Jerusalems auf goldenem Grund gehen (vgl. Off 21, 21).

Doch nicht nur das. Jesus verheißt dem Apostel Johannes: „Wer [in diesem Leben] durchhält und den Sieg erringt, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes mache; er wird dort immer bleiben. Und er soll den Namen meines Gottes tragen und wird ein Bürger des neuen Jerusalem sein, der Stadt, die Gott vom Himmel herabkommen lässt. Auch meinen eigenen neuen Namen wird er erhalten (Off 3,12 HfA).“

Was für eine Aussicht!!! Auch wenn wir das alles (noch) nicht verstehen, wir warten freudig auf den König Jesus Christus. Seine Ankunft ist nahe!

Euch allen eine gesegnete (Warte)Zeit.

Herzliche Grüße

Euer Ralf Martens