Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich 1.Kor 15,42

Wenn man bedenkt, dass dieser Spruch bereits drei Jahre vor seinem Erscheinen von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen festgelegt wurde, dann kann man eigentlich nicht mehr von einem Zufall sprechen. In der Zeit der Coronapandemie mit den vielen Todesfällen werden wir mit der Endlichkeit unseres Daseins konfrontiert. Für manche Menschen ist mit dem Tod alles vorbei. Als Christen glauben wir daran, dass es ein Weiterleben nach dem Tod geben wird. Allerdings gestaltet sich dieses Weiterleben unterschiedlich. Für mich ist die Bibel hier eindeutig. Es wird ein Leben mit oder ohne Gott geben, ein Leben in SEINER Gegenwart oder fern von ihm.

Warum ist diese Verwandlung, von der der Monatsspruch berichtet, möglich ? Weil Gott Mensch wurde. Weil Jesus sich selbst erniedrigt hat und gehorsam bis zum Tod war. Er ist für unsere Sünden gestorben. ER hat das ganze Gesetz Gottes erfüllt, und deswegen hat Gott der Vater IHN am dritten Tage von den Toten auferweckt. Weil ER auferstanden ist, werden alle, die Jesu Sühnetod am Kreuz von Golgatha und seiner Auferstehung vertrauen, ebenfalls  auferstehen und verwandelt werden.

Niemand kann dies besser beschreiben als Gott selbst (durch den Apostel Paulus):

Der neue Körper bei der Auferstehung

Vielleicht fragt jetzt einer: »Wie werden die Toten denn auferstehen? Was für einen Körper werden sie haben?« Welch eine unsinnige Frage! Wenn ihr ein Samenkorn in die Erde legt, wächst es nicht zu einer Pflanze heran, bevor es nicht gestorben ist. Was ihr in die Erde legt, ist nicht die Pflanze, die wachsen wird, sondern ein bloßes Weizenkorn oder was ihr sonst pflanzen wollt. Dann gibt Gott ihm einen neuen Leib, wie es ihm gefällt. Aus jedem Samen wächst eine andere Pflanze. Und so, wie es verschiedene Samen und Pflanzen gibt, so gibt es auch Unterschiede zwischen den Körpern von Menschen, Tieren, Vögeln oder Fischen. Es gibt himmlische Körper und irdische. Aber die Herrlichkeit der himmlischen ist eine andere als die der irdischen. Die Sonne hat einen anderen Glanz als der Mond und die Sterne, denn jeder Stern unterscheidet sich in Schönheit und Helligkeit von den anderen. Genauso verhält es sich mit der Auferstehung der Toten.

Unsere irdischen Körper sterben und verwesen, doch bei der Auferstehung werden sie unvergänglich sein und nicht mehr sterben.

Jetzt sind unsere Körper nicht perfekt, aber wenn sie auferstehen werden, werden sie voller Herrlichkeit sein. Jetzt sind sie schwach, dann aber voller Kraft. Jetzt sind es natürliche menschliche Körper, aber wenn sie auferstehen, werden es geistliche Körper sein. Denn so wie es irdische Körper gibt, so gibt es auch geistliche. In den Schriften steht auch:

»Der erste Mensch - Adam - wurde lebendig.« Der letzte Adam aber - also Christus - ist ein Geist, der lebendig macht. Zuerst kam der irdische Körper; dann der geistliche. Der erste Mensch, Adam, wurde aus dem Staub der Erde geschaffen, der zweite Mensch, Christus, ist vom Himmel. Jeder Mensch hat einen irdischen Körper wie Adam; unser himmlischer Körper aber wird sein wie der Körper von Christus. So wie wir jetzt dem irdischen Menschen, Adam, gleichen, so entsprechen wir eines Tages dem himmlischen Menschen, Christus.

Was ich damit sagen will, liebe Brüder, ist, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können. Der vergängliche Körper, den wir jetzt haben, kann nicht ewig leben. Aber lasst mich euch ein wunderbares Geheimnis sagen, das Gott uns offenbart hat. Nicht jeder von uns wird sterben, aber wir werden alle verwandelt werden. Das wird in einem kurzen Moment geschehen, in einem einzigen Augenblick, wenn die letzte Posaune ertönt. Beim Klang der Posaune werden die Toten mit einem unvergänglichen Körper auferstehen, und wir Lebenden werden verwandelt werden, sodass wir nie mehr sterben.

Denn unser vergänglicher irdischer Körper muss in einen himmlischen Körper verwandelt werden, der nicht mehr sterben wird. Wenn dies geschieht - wenn unsere vergänglichen, irdischen Körper in unvergängliche, himmlische Körper verwandelt sind - dann wird sich das Schriftwort erfüllen: »Der Tod wurde verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg?

Tod, wo ist dein Stachel ?« Denn die Sünde ist der Stachel, der zum Tod führt, und das Gesetz verleiht der Sünde ihre Kraft. Wir danken Gott, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, den Sieg über die Sünde und den Tod gibt! Deshalb bleibt fest und unerschütterlich im Glauben, liebe Freunde, und setzt euch mit aller Kraft für das Werk des Herrn ein, denn ihr wisst ja, dass nichts, was ihr für den Herrn tut, vergeblich ist.

1.Kor 15, 35 – 58 Neues Leben. Die Bibel (NLB)

Diese Zeit ist die Zeit, zu bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90, 12.

Sie ist aber auch die Zeit, als Christen auf das Versprechen Gottes zu vertrauen:

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16

Wir wünschen euch, gerade in dieser Zeit vor Ostern, dass ihr euch Zeit nehmen möget, diese Gedanken für euch zu bewegen, damit ihr letztlich sagen könnt: FROHE OSTERN!

Svend Kaiser und Sybille Krakow